28.2./1.3.2010: Mallorca, S´estret: Eine geile Zugfahrt ab Berlin nach Lübeck war der Start dieser Reise. Nach einer schön versoffenen Nacht im Golden Gate traf ich Daniel am Lerther Bahnhof, für viele bessser unter dem Namen Hauptbahnhof berkannt, getroffen. Anschließend sammelten wir unsere übrigen Mitfahrer ein und los ging die wilde Fahrt. Wir hatten uns natürlich mit etwas Bier eingedeckt, war ja schon um 3 Uhr. In Lübeck angekommen war das einzige Problem, dass Kletterseil ins Handgepäck zu bekommen. Es funktionierte und wir warteten auf den Flieger. Klatschende Touristen weckten uns auf und wir hatten es geschafft. 15 Grad und Palmen. Herrlich. Endlich diesem langen deutschen Winter entkommen. Die Nacht verbrachten wir entgegen aller klisches natürlich auf dem Flughafen, um am nächsten Morgen schön in die Stadt zu fahren und einkaufen zu gehen. Leider wurde daraus nicht, da es ein schickes Inselfest ohne geöffnete läden gab. Das war super, den so konnten iwr unsern Plan umsetzten, doch Tütennudelsuppen zum Frühstück zu bereiten. Anschließend ging es mit dem Bus nach Valdemossa, dem ersten klettergebiet auf unserer Check Liste. Und gleich wurden aus der kalten 6 feine Routen gezogen. Spitze.
• Mario Moreno: V+
• Zarzamora: V+
• Pipe 1: V+
• Pipe 2: VI-
• Pipe 3: V+
• Pasion oculta: V+
Am Abend gab es dann lecker Snacks und Feuer. Und dann endlich schlafen. Die Nacht auf dem Flughafen war doch nicht so ergiebig an schlaf wie gedacht.
2.3. Valdemossa: Der Tag begann mit ausschlafen und einem gemütlichem Frühstück. Dann ging es zum Fels und die Kletterei in der Sonne konnte beginnen.
• Mario Moreno: V
• Quarried Wall: V+
• Las cago: 5
Gegen Nachmittag ging es dann noch Einkaufen in den Ort und dank Charm und überredungskunst wurde ich mit dem auto mitgenommen. Wir schlugen unser Zelt am gleichen Platz auf und machten wieder ein Feuer. Doch siesmal gab es Bier, ein Traum. Nachts gab es ein wenig Nieselregen und es wurde kühler, was die Stimmung jedoch nur unwesentlich trübte.
3.3 Valdemossa: Aufgewacht und festgestellt, dass es regnet. Shit, da wird es wohl dann nichts mit klettern. Also beschlossen wir, einen Trek in der Gegend zu machen. Unsere Sachen durfte wir leider nicht im Tourismusbüro lassen. Wegen Bombengefahr. Es wurde uns gesagt, dass der Trek bei einem solchen Wetter sehr gefährlich sei. Deshalb beschlossen wir, nach Palma zu fahren und dort in eier Halle klettern zu gehen. Aber es gab keine. Riesen Mist. So verbrachten wir den Tag eines Studententums gerecht mit Bier. Anschließend fuhren wir nach Puig de Garafa, ein weiteres schönes Klettergebiet auf Mallorca. Nach langer suche fanden wir dort einen Platz für das Zelt direkt auf einem Hügel mit Blick aufs Meer.
4.3. Puig de Garafa: Ein Traum, es gab Sonne zum frühstück. Dank dieses Wetterumschwungs konnte wir diesen Tag also wieder unserem Primärziel folgen: KLETTERN.
• The Slap: 4+
• The Rip: 4+
• The Wall: 5+
• Orange Corner: 4
Mittags gaben wir uns in einer kleinen Quelle der körperlichen Pflege hin. Anschließend wieder Bergsteigen:
• Dona Simena: 5
• Alacron: 5+
• Polvoron: 6a+
Den Abend verbrachten wir wieder mit Bier, was uns Leute mitgebracht hatten und ich nach 1 ½ Stündiger Suche ins Lager gebracht habe, am Zelt.
5.3. Puig de Garafa: Nach einer schönen nacht und einem schicken Frühstück ging es wieder mal ans Klettern.
• Snoopy: 5
• Macaco: 6a (T)
• Neue Route: 5+
Gegen Mittag packten wir unsere Sachen und fuhren mit Bus und dem guten alten Daumen nach Calvia. Dort sollte auch ein kleines Klettergebiet sein. Nachdem wir eine Ewigkeit nach dem Felsen gesucht haben wurden wir gegen 19.00 fündig und schlugen unsere Lager auf dem schmalen Weg zum Fels auf. Es war schon dunkel, jedoch hielt die Freude an, da wir wussten, dass wir morgen klettern gehen können.
6.3. Calvia Wieder einmal eine wunderschöne Nacht draußen verbracht. Nachdem wir gefrühstückt hatten, ging es zum fels an ein paar schöne Routen:
• Primera Experianc: 4+
• Calentura inverna: 5+
• Extrafina: 6a+ (T)
• El ultimo de la fila: 6a+ (T)
• Pinchito moruno: 5+
• Weird Tree: 5+
• Caquerra perpetura: 5+ (T)
• Batakalofis: 5+
Am felsen trafen wir auch Martin, ein typ aus Deutschland, den wir in valdemossa kennengelernt haben. Abends gab es wieder ein Feuer und Belohnungsbiere.
7.3. Calvia Heute hieß es ein wenig früher aufstehen, da sich unsere Freunde angekündigt hatten. Sie wollten mit dem Mietwagen nach Calvia- City düsen, um uns dort an der Kirche zu treffen. Als wir dort ankamen, standen sie schon freudestrahlend da und es wurde sich herzlich begrüßt. Wir wollten die Chance eines Brunnens dann gleich auch zum Waschen nutzen, was uns die spanischen Polizisten jedoch verboten haben. Außerdem sei es in Spanien, anderst als in Deutschland, nicht üblich unmengen von Bier in der Öffentlichkeit zu konsumieren. Wir sollte also abhauen, was wir dann auch taten. So fuhren wir einmal quer über die Insel von West nach Ost, um ein weiteres sehr schöne Klettergebiet aufzusuchen. Als wir in Cala Maganer angekommen waren, konnte die Stimmung nicht besser sein. Die Sonne schien, das Meer brauste und die Felsen lagen groß und breit vor uns. Optimal. So starteten wir gleich los, auch hier ein paar schöne Routen zu begehen.
• Elvigilaant de la platja: 4
• Jetsam: ? (T)
• Clasica: 5
• Ses panxetes: 6a (T)
• Herbofilia: 4
• Jardiners sense fronteres: 3
8.3. Cala Maganer Diese nacht hielt ein imenser Regen über uns ein stelldichein, was dazu führte, das wir zu dritt im Zelt komplett abgesoffen sind. Dabei hat es nicht nur die Sachen erwischt, sondern auch der Kletterführer Schlafsäcke und das Essen musste extrem unter dem wetter leiden. Zudem hat ein kleiner Fluß, der durch unser Zelt floss, ordentlich Schlamm mitgebracht, sodass alles außer nass auch dreckig war. Wir packten die Sachen zusammen und gingen zum Strand. Das Wetter besserte sich schlagartig und die hervorkommende Sonne nutzen wir für das Trocknen unserer Klamotten. Durch die Wärme wurde der Fels auch wieder kletterbar und so wurde ein paar Routen hgezogen, wärend die anderen Einkaufen gingen.
• Perello: 4+
• En pas descanse: 5+
• Sa nyoscla: 6a
• Wall and Groove: 5+
Dann gab es zur belohnung für die überstandene Nacht ein super Frühstück mit vielen geilen Snacks. Dann haben wir noch lustige Sachsen kennengelernt und haben anschließend noch geklettert.
• Florinotto: 5+
• Cave Right: 6c+ (T)
Abends gab es noch ein kleines Feuer. Es wurde extrem kalt, so um die 4°.
9.3. Cala Maganer es hat wieder geregnet. Diesmal war es härter, da es zudem noch kalt war. Der Schlafsack war komplett durch. Da dass zelt übernacht undicht wurde, bin ich ins Vorzelt umgezogen, wo es aber auch nass war. Nach der vorherigen Nacht war die Stimmung nun auf jeden fall unten. Unser nächstets Ziel hieß dann Valdemossa.
10.3. Valdemossa Aus unserem Plan, schön klettern zu gehen sollte nichts werden. Nachdem wir die Nacht am Feuer gesessen haben, stellten wir fest, dass es kalt wurde. Sehr kalt. Und die bestätigung dafür kam an diesem Morgen. Es hat geschneit. Auf Mallorca. Im März. Wir waren baff, und konnten es kaum fassen. Sehr gefrusstet machten wir uns daran, die Zelte und Klamotten zusammenzupacken und irgendwo hinzufahren. Einfach im waremn Auto sitzen und fahren. Jedoch sollte das nicht passieren. Nachdem wir all unsere Tetris skills dazu benutzt hatten, die Sachen in den Wagen zu räumen, hieß die Mission vom parkplatz zu kommen. Aber ein 60 cm hoher Absatz wollte dies nicht zulasssen. Felix setzte die Karre direkt darauf ab. Es sah nicht so schlimm aus. Es war eher die hilflosigkeit, die da aus uns sprach. Anchdem wir die Vermieterfirma angerufen hatten, hieß es warten. Lange warten. Nach 4 Stunden wurde unser Auto, ein schöner neuer Peugot 206, von dem Absatz runetr auf die Straße gehoben. Wir bekamen ein ok und durften weiterfahren. Danke. Weil die Stimmung nun entgültig am Boden war, beschlossen wir, zum Ballermann zu fahren und dort in einer Jugendherrberge zu schlafen. Da jedoch Offseason war, hatte wenig auf, und die offen hatten, waren ausgebucht. Wir tingeln also noch ein wenig über den Bazar und ich war in einem Sparmarkt, wo ich mit 16 Jahren 4 Liter Tequilla für meine Familie kaufte Abendbrot gab es bei McDonald. Dann beschlossen wir, dass einzig richtige zu machen. Schafen am Airport, dem Hotel der Jugend. Dort fanden wir auch ein schönen Platz und breiteten die Sachen zum trocknen aus. Jeder wollte einfach nur noch schlafen.
11.3. Palma de Mallorca Wer weckt einen den an einem so schönen Platz. Na klar, der Sicherheitsdienst. Es war um 9, aber wir hatten ein paar Stunden schlafen können. Die Sachenw aren auch wieder relativ trocken und das Wetter hat sich ein wenig gebessert. Es ging nach Port de Polenca. Kletternfeslen gesucht. Dann anch 3 Tagen mal wieder klettern.
• Lord of the Rings: 4+
• Boulder Route: 5+
• Cordina cordinator: 4
Dann überraschte uns der Tag mit Sonne satt. Abends haben wir uns dann einen schicken Zeltplatz gesucht und schön unter Sternenklaren Himmel abgeratzt.
12.3. Port de Polenca Es gab wieder einmal Regen und so beschlossen wir, wandern zu gehen. Wir haben einen schönen Track über die Berge und an eine Bucht gemacht mit herrlichen Ausblicken. Am Nachmittag ging es dann ins Schwimmbad, was die Stimmung deutlich hob. Wir beschlossen, wieder nach Valdemossa zu fahren. Dort hatten wir den letzten Abend in der Gruppe mit Bier und Feuer.
13.3. Valdemossa geweckt von Sonne und einem Förster bauten wir unsere Lager schnell ab und starteten die Kletterei.
• Pasion intermediale. 5
• El culo left hand: 5
• Conelculo al aire: 5+
• El bandito de un brazo: 6a
• Pezón: 5+
• Querried wqall: 5+
• Las Cago: 5
• Virgin: 6a
• Erd slap: 5
• End slap2: 5
• Movimento sexy: 5+
• Merage atrois: 6a
Dann sind wir 18 Uhr einkaufen gefahren für die letzten 3 Tage. Mit den anderen sind wir zum Parkplatz von Sa Gubia gefahren und haben dort noch schön gekocht. Wir sind dann 1h in der Dunkelheit zum Felsen gewandert. Geilen Spot gefunden. Die ganze Nacht starke Schmerzen im Ellenbogen
14.3 Sa Gubia scheiß Schmerzenim Ellenbogen, sonst geile Nacht. Sonne satt. Ich bin Happy und wir gehen wieder klettern.
• Easy slap: 4
• Cannabis left hand: 4+
• Canabis invito: 4+
• Tautum ergo: 5
• El jandi do la abuela: 5
• Pataje Espanol: 5
• Sexo debil: 5 (1SL)
• Puta Perro: 6a
• Fill de ric: 6a (T)
• Route 12: 4+ (1SL)
• Alternativ start: 5
• The Master: 5 (1SL)
• La ley del desco: 5 (1 SL)
Nach einem genialen Klettertag schön Feuerholz gesammelt, 2,5L Bier und Marchmallows. Geil, gut gezogen, 24 Routen in 2 Tagen. Dann schön pennen gegangen.
15.3. Sa Gubia => Valdemossa
Geil, noch mehr Sonne. Schön noch was in Sa gubia gezogen.
• Hawai 5-0: 4+
• Opera prima: 5+
• La isla bonita: 6a (1SL)
• Estricia: 5+ (1SL)
Danach ging es mit ein paar Deutschen, die wir dort kennengelernt hatten Richtung valdemossa. Immer wieder dieser schöne Ort. Lecker gekocht und Tee getrunken. Dann ein wenig geklettert.
Pasion interminable: 5 (NS)
Querried Wall: 5+
Dann ging es wieder zum alten Schlafplatz, wo Feuer und Marchmallows auf uns warteten.
16.3 Valldemossa Früh aufgestanden, gefrühstückt und klettern gegangen.
• Menage á trois: 6a+
Danach haben wir zusammengepackt und sind noch auf einen schönen Trek in die Berge um Valdemossa gegangen. Schöne Blicke von den Klippen und von den Bergen. Geil 5h wandern mit Bier und Hochnebel. Danach haben wir wieder unsere Rucksäcke geschnappt und sind einkaufen gegenagen. Anschließend ging es Richtung Port de Valdemossa. Zum letzten Klettergebiet auf unserer Reise.
• Centro: 4
• Derecho: 4
• Dali: 5+
Letzte Route war ein geiler Überhang mit großen Griffen, orangenem Fels und Überghängen. Herrlich. Dann ging es zum kochen und schlafen in unsere Bove, welche direkt an der Straße war. Sonnenuntergangsbier. Gegen 22.00 ging es dann ins Bett. Super Sternenhimmel.
17.3. Valdemossa/Port geburtstag, geil 7.30 aufgewacht. Mit Bllick auf das Meer und den blauen Himmel gefrühstückt. Es gab Carbonara. Ein Projekt in einem Kamin wurde dann leider wegen schiss abgebrochen und der weg zum Flughafen angetreten. Es ging nach Hamburg. Der Urlaub auf Malle war vorbei. Schade, aber DANKE.
Montag, 15. November 2010
Dienstag, 1. September 2009
Back to the Homeland
Oh man....was für eine kurze aber sehr intensive Rückreise. Nachdem ich Riga in 2 Tagen reichhaltig erkundet habe ( Stadtzentrum und die Plattenregion aka. Randbezirk) hiess es: Heimfahrt. Wohnungssuche in berlin steht auf dem Programm. Also bin ich schön mit dem Zug nach Ventspils gefahren, um von dort mit der vorher gebuchten Fähre nach Rostock zu fahren. Die Zugfahrt war herrlich entspannend und so kamm ich gegen 21.00 in Ventspils an....hm was nun noch 5 Stunden, bis die Fähre fährt...also Zack Fahrradtaschen abgegeben und mit dem Bike durch die City gecrust. Das ohne Gepäck fahren war toll. Dann gab es noch eine 1 1/2 l Bierflasche und der Abend war gerettet, da das Kaff schon 23.00 total ausgestorben war....durch das Bier hätte ich dann noch fast in der Wartehalle verpennt....Wecker sei dank...und ab aufs Boot...super Fährenjahr 2009...das war dann die dritte und die erste Übernachtung auf See...ach was sag ich, es waren ja 2 Nächte, die ich beide nicht im sondern auf dem Schiff verbracht habe...frische Seeluft und am zweiten Abend durch hohen Wellengang immer mal Sprühregen im Gesicht...die Zeit war lang aber coll...geiles Essen (4 Mahlzeiten waren im Preis inklusive)...viel Boote schaun und abchillen...auf einem Boot voller Truckfahrer...russischer Truckfahrer, die sich schön die Binde zugekippt haben...naja jeder wie er es will...schön Sonnenuntergänge angeschaut und zack, war ich in Rostock, früh um 7:30....mit dem ergeizigen Plan, am gleichen Tag in Berlin zu landen...Google Maps sagte 230 km...naja die Fahrt war lang ich am Ende total kaputt...es waren 283 km bis Oranienburg, wo ich mich dann total fertig in die S-Bahn gesetzt habe....landschaftlich umfasste die Fahrt eine schöne Gegend und es gab ein Industriehanffeld...juhu...am Ende war dann noch eine 1 1/2 stündige Nachtfahrt angesagt...ah....12 h im Sattel mit 1 h Pause...ich war tot...und bin es immer noch ein wenig...jetzt wird wieder auf dem Boden der Tatsachen platzgenommen und das normale Leben hält Einzug...es war ein herrliches Gammeljahr....zum letzten mal erstmal: CIAO
Freitag, 28. August 2009
Riga nach 2136 km geschafft
Ja das sollte es werden. Das letzte grosse Projekt im Jahre 2009...nach Indien und Suedosteuropa...nun das Baltikum. Angefangen hat es mit einer Idee, da mal hinzugurken, da es Freunde von mir letztes Jahr gemacht haben...((-: aber nich diese Strecke hahahaha). Ja und da der Pearl da auch immer mal hoch wollte entschloss er sich 1 Woche vor der Fahrt ein Fahrrad zu kaufen und schon ging es los. Ich war vorher noch schoen im Sachsenland bei meiner Oma zum Geburtstag, und warum die Km nicht mitnehmen, bisschen Heimat und so. Von dort ging es nach lang durchzechten Naechten in einem Tagesritt nach Berlin...die Hoelle, zumal ich erst um 10.00 aus dem Bett gekommen bin...210 km waren mit nem lockerflockigen 29,15 Schnitt schnell gefahren und so erreichte ich Berlin. Am naechsten Tag sollte es ja losgehen, Zeit ist Geld und und Geld is chillen und...ach egal...soweit so gut...werd jetzt nich zu jedem Tag was sagen, nur soviel: die ersten 3 Tage waren voller Pannen am neuen Fahrrad (Kaputter Mantel und ich musste 30 Km fahren um einen neuen zu hohlen)...und mehrere platte Reifen (hier in Riga immer noch)...ja Ostsee war herrlich aber viel zu viele Urlauber die auf den ganzen kitsch abfahren...das nervt...aber wir hatten immer schoene Plaetze am Meer...geilo...Wetter war Bombe, hatten nur einmal Regen, und sonst, Rueckenwind und gute Strassen. Mir brach dann in den Masuren der Gepaecktraeger, aber wozu war man 1/2 Jahr in Indien...Gewebsklebeband und einklemmen und die Bude faehrt wieder bis Erfurt....jo jetzt chill ich gerade in Riga, schicke Stadt, geiles Hostel und heute abend ein illegaler Electro-Rave...mal schaun was die Lettenlappen so zu bieten haben...ich freu mich auf die 28 Stunden Faehre von Ventspils nach Rostcok, den anschliessenden 230 km Fahrradfahren nach Berlin und auf mehr...alles spitze, ich bin gluecklich nochmal was gemacht zu haben und freu mich auf alle....in diesem Sinne Ciao
Mittwoch, 10. Juni 2009
Und der Abschluss des Trips 1
Oh ja, da war es soweit...die Rueckkehr der Larve nach Erfurt...aber zuvor noch die Geschichten, die sich zwischen Graz und Erfurt getan haben. Nachdem ich in Graz schoene 4 Tage erlebt hatte und wir beschlossen, am letzten Abend nochmal richtig saufen zu gehen, trampte ich am naechsten Tag von Graz los. Eine falsche Entscheidung und die leichte Restverkaterung sorgten dafuer, dass ich dann in ein Auto von einem Autohaendler stieg und wir zusammen 5 Stunden durch die Alpen fuhren, weil er vergessen hatte, mich an der Raststaette rauszulassen. Aber dafuer nimmt man sich ja auch ordentlich Zeit fuer 760 km trampen, um so etwas zu machen ohne zu verzweifeln. Herrliche Berge und Regen....nach der schoenen Alpen Tourifahrt setzte er mich dann an einem Autohof ab und ich versuchte mein Glueck weiter, frisch gestaerkt durch eine Coke und 2 Nutellabrote. So schaffte ich es noch mit ach und krach 18.35 am 4.6.2009 die Deutsch/Oesterreichische Grenze bei Passau zu uebertreten. Da ich aber jetzt gerade wieder wach geworden war schnappte ich mir noch einen koelner Geschaefftsmann und zack, war ich in 1 1/2 Stunden vor Nuernberg, wo ich mein Zelt aufbaute....schoene Nacht, kein Regen und am naechsten Tag naeherte ich mich voller Vorfreude Leipzig, um ein paar Freunde zu besuchen und mal wieder ordentlich die Leber arbeiten zu lassen....herrliches Wochenende mit viel lauter Musik, Bier, Wein, Prosseco und Schnaps....einfach der Kracher....und wie das immer so is vergehen die schoensten Teile des Lebens immer am schnellste und es war Montag....Vatern hat am Dienstag Geburtstag und die Rouladen warten schon bei Muttern...also schoen um 13:00 losgemacht...3 Stunden von Plakwitz zum Ikea gelaufen und losgetrampt, dann....der MOMENT: Erfurt Einfahrt vom Herrenberg....schoen...wieder da...und ein mulmiges Gefuel im Bauch...jetzt is erstmal wieder knallharte Realitaet angesagt...und die beschaefftigt mich jetzt immer noch...in diesem Sinne, es gibt wieder Reiseberichte in 2 Wochen, wenn ich von Berlin mit dem Rad nach Riga fahre...Ciao
Montag, 1. Juni 2009
von Sofia nach Graz
also jetzt erstmal ein wenig Aufklaerung. Wer bei dem Wort "trampen" an einen im Sonnenuntergang schoen friedlich stehenden Hitchhiker denk, der mit dem Daumen Autos anwedelt, die in seine Richtung duesen, der liegt FALSCH...nein Trampen (oder englisch Hitchhiken)...ist eine verflucht harte Sache...kein Geld fuers reisen bezahlen ist ein Argument, das Abenteuer ein anderes...Spass macht es manchmal, aber diesmal war es echt hart....am Samstag ging es los, nachdem ich am Freitag dem Regen beim runterfallen zugeschaut haebe und beschloss, mich am Rechner zu begnuegen anstatt auf der Strasse zu stehen und eine Lungenentzuendung zu bekommen. Doch auch am darauffolgenden Tag sollte der Himmel seine Schleusen weit geoeffnet haben...also Proble uno: REGEN, zweites Problem war das leichte Verstaendigungsproblem, da mir alle Leute, nachdem ich ihnen meinen vorher einstudierten bulgarischen Satz vorgetragen habe, schoen die Richtung der Strasse angezeigt haben, in die es nach Belgrad ging. TOLL....das wusste ich...deswegen steh ich da ( ja hab beschlossen unter einer Tankstelle Schutz zu suchen und die Leute zu fragen...der Regen war die Hoelle und es waren so 10 Grad C)...nach 3 Stunden dann der erste Truck Richtung Serbien...juhu....also rein, auf zur Grenze und dann nach der Grenze bis Nas, einem Ort in Serbien...Autobahn gab es da nicht wirklich, also lies er mich an einem Truck Stop raus, wo ich die naechsten 4 Stunden mit verarscht werden zubrachte...alleTruckfahren fahren nicht nach Belgrad...nein nach Takatukaland, oder wollen schlafen und fahren 5 min. spaeter weiter...das sind die Momente wo man alleine echt abkotz, den Zug nehmen will oder...aber hart sein war angesagt und die Sonne kam auch wieder raus...ein Satz der mir 1000mal durch den Kof ging: "Ach waere das geil, wenn der mich dahin mitnehemn wuerde"..mit etwas Glueck bekam ich dann noch einen kurzen Trip zur naechsten Tankstelle/Rasthof (20km), wo ich dann einen bulgarischen LKW Fahrer fragte, ob er morgen faehrt und wir uns einen Reisetermin fuer um 7.00 ausmachten...juhu Zelten...es gab Fisch, Brot und Bier zum Abendbrot und die Klamotten wurde allmaehlich wieder trocken...alles war wieder schoen ausser: ja ein verrueckter alter Serbe verscheuchte mich mit meinem 2 qm Zelt von einem 4 qm Grundstueck vor seinem Schrottplatz, um 21.00, als haette ich Lust, mein Zelt 5 mal am Tag auf und abzubauen...naja gab ja ne schoen Hotelwiese gleich nebenan und eine wundervolle kalte klare Nacht (ich schaetze es waren so um die 3 Gard,danke Daunenschlafsack)...ja der Truckfahre hielt sein versprechen und nach gemeinsamen Kaffee und Kippe ging es dann los...und das sollte mein Glueckstag werden, nachdem ich gestern in 10 Stunden ganze 170 km geschafft habe (sowas macht man mit nem Fahrrad...sch****)...er nahm mich bis Belgrad mit, wo ich aus dem Truck raus in ein deutsches Auto fiel, die mich bis Sid (ein Ort in Grenznaehe) mitnahmen. Dann schnell aufs Klo, eine Zigarette und ein Eis...und zack ein Serbe der in der Schweiz wohnt, BMW und zack war ich 300 km weiter in Zagreb....dort ist er weiter Richtung Westen und ich musste abbiegen nach Norden...ja das ging recht flott, wieder Deutsche (Ursprung in Bosnien) und Zack war ich vor Maribour...oh man, endlich keine Sprachbarriere mehr, jeden ansprechen und totlabern....das kann ich, darin bin ich Champion, ach Weltmesister..und dann...JAJAJAJA in der EU.....wow, ok Griechenland is ja auch EU aber noch so weit weg....juhu.....und: ES GAB ESSEN, alle hatte einen kleinen Snack, ein Brot ein Energietrink oder sonstewas...was ich in mich reinstopfen konnte...toll, weil mein Fruehstueck waren 2 Scheiben Brot und eine halbe Tafel Schokolade....ja nun sollte das fuer mich so oft typische "50 km vorm Ziel nicht weiterkommen" einsetzen. Nachdem Schlafsack und Zelt in der Sonne getrocknet waren und alle Deutschen und Oesterreicher die Tankstelle verlassen hatten, gab es 1 Stunde kein auslaendisches Auto mehr...ah...alle nur MB fuer Maribour.....man...shit...wurde dann in die Stadt gefahren und an der naechsten Tankstelle dachte ich schon, dass es das war...Graz ade...aber was is das....zwei gelbe Hoernchen, McDonalds...jeder haelt doch da und keiner an einer sch****** kleinen Tankstelle....und TADA...nachdem ich zwei Geschaefftsmaenner zugelabbert habe war ich auf dem Weg nach Graz, wo ich 18:30 ankam, nach 32,5 Stunden auf Achse....dann Bier, kickern und zu meinen Freunden...toll...und gute Nacht, die hab ich mir naemlich reglich verdient, genau wie die heisse Dusche nach 4 Tagen...in diesem Sinne...schoene Gruesse aus Graz....
Donnerstag, 28. Mai 2009
und das war SOFIA
ja wow. Nachdem ich in Sofia am Bahnhof angekommen war hiess die erste Mission, meine lieben Freunde aus Samothraki zu finden...das war sehr einfach mit dem Kauf einer bulgarischen Telephonkarte und einem Anruf erldigt...dann hiess es rumgammeln und auf das Treffen warten...und da hab ich mich spontan fuer ein wenig Rucksacktourismus entschlossen...Dann gab es ein Wiedersehen wie im Bilderbuche mit Umarmungen und lauter gluecklichen Gesichtern...und ACTION: denn auf daas Kulturprogramm wurde schon gut vorbereitet...auf dem rogramm stand als erstes eine merkwuerdige Dokumentation ueber eine bulgarische Underground Band aus den Achzigern...natuerlich in bulgarisch...war eher ein Konzertmitschnitt...und was fuer eine abgefahrene strange Musik...wow...dann war die Crew vollstaendig und es ging in die Outskirts von Sofia in die sogenannte Studentenstadt...da war ein gigantisches Konzert mit 3 Bands (wir sind alle fuer umsonst reingekommen dank Rado, der beim Radio arbeitet)...auf weg mal schoen ein paar rechtsradikale deutsche Parolen von blugarischen Nationalisten...dachte ich mir och....was soll den der Scheiss..naja das Konzert war bombe, ich sua betrunken und wir allen um 4.00 zuhause...dann hiess es erstemal entspannen und dazu muss man raus aus dem kleinen verschlafenen Sofia ab in die Berge...ja und da haben wir dann gefuttert gechillt...ja es ging einfach gar nuecht, ah doch Berge klotzen...und dann am Sonntag wieder zurueck mit dem Zug....und Montag war wandern angesagt...weil gleich um die Ecke von Sofia is ein wunderschoener 2200 Meter Hoher Hausberg....7 Stunden, 1500 Meter hoch und runter spaeter waren ich und Rado dann ziemlich fertig und haben uns im Resturant dann erstemal den Bauch vollgeschlagen und der Leber was zu tun gegeben...herrlich das ganze fuer 5 Euro zusammen...ja und Dienstag war dann Shopping Tag...und was fuer einer...nach langer Wanderung durch die City haben wir den Super Secondhand Shop gefunden, dass hiess: 2 neue kurze Baumwollhosen, ein Fahrradtrikot, ne geiel Oldschoolregenjacke (von denen ich jetze 4 besitze) und ein geiles hemd fuer gerade mal 7 Euro...wow...und dann wieder viel lecker Essen...Mittwoch war dann Gammeltag mit Spanischlernerei und abends dann ein Konzert von Rados Band....zuvor Park und eine Menge Zaza (fritierte kleine Fische, absolut passend zu Bier)...ja und heute wurde alles fuer morgen, den Abreisetag, vorbereitet, dass heisst, Sachen gepackt, Essen eingekauft und der Startplatz fuers Trampen rausgesucht...wieder ne Spanischlektion reingebueffelt...ja und morgen gehts dann ins 800 km entfernte Graz ne Freundin besuchen...dann sind es immer noch 700 km bis in die Heimat...hui...mal schaun wie es iwrd, Wetterbericht sagt Regen vorraus, nich so gut fuer Leute die an der Strasse ein Job als Daumenhandmodel haben wollen...aber das wird....in diesem Sinne schoene Gruesse aus dem ehemaligen Ostblock....ciao
Freitag, 22. Mai 2009
Und da war es vorbei mit Griechenland
Oh man...ja ich wuerde sagen Intensivurlaub hoch 10....also von Istanbul ging es mit dem Zuge ( ja leider Zug, der Stolz des Trampens wurde mir nicht gegoennt, ergo alle haben mir davon abgeraten mit dem Spruch: Willste wirklich 3 Tage auf der Landstrasse chillen fuer 300 km....) fuer 20 Euro nach Alexantropolis...aber natuerlich nicht ohne ein kleine Geschichte. An der Grenze musste ich 2 Stunden auf den naechsten Zug warten...in den ich dann natuerlich voller Freude einstieg und es mir bequem machen wollte, aber: Oh das is ein "Expresszug" der griechischen Bahn und nachdem eine 5 minuetige Diskussion mit dem Zugfahrer auf griechisch abgeschlossen war entschied ich mich, nicht die 8 Euro Platzreservierungsgebuehren zu bezahlen und einfach auszusteigen, einzukaufen, Feuer zu machen und am naechsten Tag weiter zu fahren. war auch besser da an dem tag eh keine Faehre ging...ja eine Faehre nach: SAMOTHRAKIE...wow...eine kleine griechische Insel mitten im Meer (klar is ja ne Insel)...mit nem 1600 Meter hohen Berg, Wasserfaellen und einem Zeltplatz, auf dem man fuer umsonst und draussen pennen konnte...herrlich ich hatte meine 9 Tage Wander-,Trekking und Rumkletterparadies gefunden. Mein erster Versuch den Gipfel mit vollen 19 kg Gepaeck zu erklimmen wurde durch Hochnebel, Hagel und Regen verhindert....wodurch ich mich ca. 500 m vorm Gipfel dazu entschloss umzukehern, mich zu verlaufen und naja...ich bin heile unten angekommen...Danach ging es auf den Zeltplatz, wo ich dann bulgarische Leute kennengelernt habe, auf die spaeter noch eingegangen wird...ja. Strand Feuer und Inselerkunden war dann die Beschaefftigung der restlichen 6 Tage und dann...rief Felix (ein Freund aus Erfurt)...er kam am 2.5. nach Athen und hat Klettersachen dabei...also was macht man...man faehrt nach Meteora (Kalambaka) und geht schoen 5 Tage klettern und rumwandern....nach anfaenglichem unwohlbefinden der hoehe wegen (erstes mal in meinem leben eine 200m lange wand geklettert so mit in der Wand haengen und so) ging es ab...und es war echt dick. Ja und dann...aufm Weg nach Tessaloniki liegt: genau der OLYMP...mit dem OPOS MHYTIKA ( Berg Mhytika, der hoechste Berg in Griechenland mit 2918 m). Ja und da muss man ja mal vorbeischaun...wenn es auf dem Weg liegt...Super schoene Natur eine Menge Wanderei und am Ende ein wolkenfreier Gipfel, was bei diesem Gebirge nicht allzu oft der Fall ist. (Wir hatte am morgen der Gipfelbesteigung regen bis um 11.00 was unseren Start extrem verzoegert hat und den Zeitplan durcheinandergewirbelt hat....wir waren mit Sonnenuntergang am selbsterrichteten Mini Basecamp). Ja und dann hiess es auch schon wieder abschied nehmen...ich wollte nach Sofia, Felix bleibt nun die naechsten 5 Monate in Griechenland...nochmal ein Strandtag in der Naehe von Tessaloniki eingerichtet mit 2 mal Mittagessen bei IKEA ( 3 Hot Dogs und 1 Liter Cola mag der Magen nicht)...und dann MAENNERTAG..ich haette es wie Ostern oder die ganzen anderen Sachen verpennt aber habe zum Glueck 3 Sachsen getroffen, die mich lautstark auf die Celebrierung dieses tages aufmerksam machten...ca. 4 Liter Bier und eine schoene alte grossstadt...das war mein Maennertag....zack in den Zug, der zum Glueck 23.40 fahren sollte. Griechenland, STREIk der Bahn...naja Zug fuhr dann um 0:20 und nun bin ich hier in Sofia...sehr schoene City....ich werd darueber schreiben, wenn ich mehr gesehen und erlebt habe....wieder ein Stueck naeher an der Heimat....in diesem Sinne...Gruesse...Ciao
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